Mop-Autoreinigung bei 100°C: So reinigt sich der Mop selbst – Narwal DE
 
 

Mop-Autoreinigung bei 100°C: Wie der Roboter sich selbst sauber hält

28. Aug 2026
Mop-Autoreinigung bei 100°C: Wie der Roboter sich selbst sauber hält

Ein Wischroboter soll den Boden gründlich reinigen – doch auch der Mop selbst nimmt während des Wischens Schmutz, Staub und Flüssigkeiten auf. Damit dieser Schmutz nicht über längere Zeit im Reinigungssystem bleibt, wird der Mop nach oder während eines Reinigungsabschnitts automatisch in der Station ausgewaschen.

Bei einer Mop-Autoreinigung mit bis zu 100°C kommt heißes Wasser innerhalb der Station zum Einsatz. Wichtig ist dabei die klare Unterscheidung: Die Temperatur von bis zu 100°C gehört zum Selbstreinigungszyklus der Station und nicht zum normalen Wischen des Bodens. Beim eigentlichen Wischen kann je nach System eine deutlich niedrigere Wassertemperatur verwendet werden. Ziel der automatischen Mop-Wäsche ist es, aufgenommenen Schmutz aus dem Wischsystem zu entfernen und den Mop für den nächsten Reinigungsabschnitt vorzubereiten.


Warum ein sauberer Mop für die Bodenreinigung wichtig ist

Beim Wischen nimmt ein Mop nicht nur sichtbare Verschmutzungen auf. Feiner Staub, Haare und Rückstände gelangen ebenfalls in das Reinigungssystem. Wird der Mop anschließend ohne ausreichende Reinigung weiterverwendet, können Verschmutzungen erneut auf andere Bereiche übertragen werden.

Eine gute Bodenreinigung besteht deshalb aus zwei miteinander verbundenen Schritten: Schmutz aufnehmen und den Mop anschließend wieder reinigen. Bei einem automatisierten System übernimmt die Station diesen Reinigungsschritt, sodass der Mop für den nächsten Reinigungsabschnitt vorbereitet werden kann.

Wenn ein Roboter den Mop selbst reinigen kann, reduziert das nicht nur den manuellen Aufwand. Die automatische Reinigung hilft dabei, aufgenommene Verschmutzungen regelmäßig aus dem Wischsystem zu entfernen.


100°C Selbstreinigung in der Station

Die automatische Mop-Wäsche kann direkt in den Reinigungsablauf integriert werden. Nach einem Reinigungsabschnitt kehrt der Roboter zur Station zurück, wo der Mop mit Frischwasser gereinigt wird. So wird der aufgenommene Schmutz regelmäßig aus dem Mop entfernt, bevor der nächste Reinigungsabschnitt beginnt.

Bei einer Station mit Mop-Selbstreinigung bei bis zu 100°C wird die hohe Wassertemperatur ausschließlich innerhalb der Station für den Selbstreinigungszyklus eingesetzt. Die 100°C beziehen sich daher nicht auf die Bodenreinigung, sondern auf die automatische Reinigung des Mops in der Station. Beim Narwal Flow 2 erfolgt diese Mop-Selbstreinigung in der Station mit bis zu 100°C. Beim normalen Wischen arbeitet das System dagegen mit einer Wassertemperatur von bis zu 60°C.


Trennung von Frischwasser und Schmutzwasser

Damit eine Mop-Autoreinigung sinnvoll funktioniert, muss nicht nur die Temperatur stimmen. Ebenso wichtig ist die Trennung von sauberem und verschmutztem Wasser.

Während der Reinigung wird frisches Wasser für das Auswaschen des Mops zugeführt. Das dabei entstehende Schmutzwasser wird anschließend separat abgeführt beziehungsweise im Schmutzwassertank gesammelt. Dadurch kann der gereinigte Mop für den nächsten Waschvorgang wieder mit Frischwasser vorbereitet werden.

Auch im Haushalt spielt ein bewusster Umgang mit Wasser eine wichtige Rolle. Das Umweltbundesamt (UBA) informiert unter anderem über Wasserqualität und einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser.

Diese Trennung bildet die Grundlage für einen wiederholbaren Reinigungsprozess. Der Mop wird gewaschen, das verschmutzte Wasser entfernt und für den nächsten Waschvorgang steht erneut sauberes Wasser zur Verfügung.

Gerade in Haushalten mit Kindern, Haustieren oder stark genutzten Böden ist dieser kontinuierliche Ablauf praktisch, weil der Mop nicht nach jedem Reinigungsabschnitt manuell ausgespült werden muss.


Technischer Prozess

Eine automatische Mop-Wäsche lässt sich vereinfacht als geschlossener Ablauf verstehen: Der Roboter nimmt Schmutz auf, fährt zur Station zurück, der Mop wird ausgewaschen und das Schmutzwasser wird getrennt gesammelt. Anschließend kann der Roboter den nächsten Reinigungsabschnitt übernehmen.


So funktioniert die automatische Mop-Reinigung in der Station

Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel mehrerer Komponenten: Frischwasserzufuhr, mechanische Reinigung des Mops, Abführung des Schmutzwassers und die erneute Bereitstellung von sauberem Wasser. Die Mop-Autowäsche in der Station umfasst damit mehrere aufeinander abgestimmte Schritte.

Der Reinigungsprozess in der Station ist damit mehr als ein einfaches Ausspülen. Mehrere Arbeitsschritte greifen ineinander und reduzieren den manuellen Wartungsaufwand im Alltag.

Dieses Prinzip kommt auch beim Narwal Flow 2 zum Einsatz. Das Modell integriert die automatische Mop-Reinigung direkt in den Reinigungsablauf. Nach einem Reinigungsabschnitt kann der Roboter zur Station zurückkehren, wo der Mop automatisch gereinigt und für den nächsten Einsatz vorbereitet wird.

Der Narwal Flow 2 nutzt dafür das FlowWash Mopping System mit einem kontinuierlich arbeitenden Roller Mop. Dadurch sind Wischen und die Reinigung des Wischsystems direkt miteinander verbunden.

 

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Automatische Reinigung und Pflege des Mops

Auch eine automatische Reinigung ersetzt nicht die normale Pflege. Der Mop wird bei regelmäßiger Nutzung mechanisch und durch wiederholtes Waschen beansprucht. Eine regelmäßige Mop-Selbstreinigung kann dazu beitragen, dass sich aufgenommener Schmutz nicht unnötig lange im Mop und im Reinigungssystem hält.

Wichtig ist deshalb, den Mop nicht nur während des automatischen Waschvorgangs zu betrachten. Auch die Station selbst sollte sauber gehalten werden, damit sich Rückstände nicht über längere Zeit im Reinigungssystem ansammeln.


Wartung: Wann sollte der Mop gewechselt werden?

Eine automatische Mop-Reinigung reduziert den täglichen Aufwand, macht die regelmäßige Kontrolle aber nicht überflüssig. Der Mop sollte regelmäßig auf sichtbare Rückstände, Materialveränderungen oder unangenehme Gerüche geprüft werden. Auch wenn der Mop nach der Reinigung weiterhin stark verschmutzt wirkt oder seine Reinigungsleistung nachlässt, kann ein Wechsel sinnvoll sein.

Ebenso wichtig ist die Pflege der Station: Schmutzwassertank, Wasserwege und zugängliche Bereiche sollten entsprechend den Herstellerangaben kontrolliert und gereinigt werden. So bleibt das gesamte System funktionsfähig und die automatische Reinigung kann zuverlässig arbeiten.